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Coronavirus und Endoprothese

Liebe Patientinnen und Patienten,

ein paar Informationen von uns in Zeiten des Coronavirus.

Coronavirus und Endoprothese:

Als Träger einer Endoprothese sind Sie bezüglich des Corona-Virus kein Risikopatient! Die Infektion wird durch einen Virus hervorgerufen und Ihre Endoprothese ist damit nicht infektionsgefährdet.

Es gelten daher, wie für alle anderen Menschen, die gleichen Vorbeugeregeln mit Vermeidung von Kontakten, gründlichem und häufigem Händewaschen etc.

Nach den Empfehlungen der Bundesregierung und des Freistaats Bayern werden alle planbaren Operationen auf derzeit unbestimmte Zeit verschoben. Auch wir und somit Sie sind davon maßgeblich betroffen.

Da Ihre Operation bzw. der Termin hierfür bis auf weiteres nicht planbar ist, wollen wir Ihnen noch folgendes mit an die Hand geben.

Was kann ich bis zur OP eigenständig für mich tun?
  • regelmäßige moderate Bewegung ohne Überlastung, wie z.B. Nordic Walking, Radfahren, Gymnastik, Dehn- und Beweglichkeitsübungen, sowie dosiertes Training. 

    Übungen finden sie unter https://www.my-medibook.de/fuer-patienten/selber-ueben-mit-spiraldynamik/spiraldynamik-bei-hueftbeschwerden.html

    Diese sind auch oder gerade für Kniepatienten gut geeignet, da Sie so Ihr Knie beim Üben schonen, aber die stabilisierende Muskulatur trotzdem trainieren.
     
  • Zur Entlastung des schmerzenden Gelenks können Sie Nordic-Walking Stöcke oder wenn nötig Unterarmgehstützen verwenden

  • Schmerztherapie mit NSAR, am besten Arcoxia oder Celebrex, Novalgin, Paracetamol oder Ibuprofen. Bei grippeähnlichen Symptomen sollten Sie allerdings auf letzteres verzichten.

  • bei Begleiterkrankungen wie Gefäßverkalkung, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck oder Herzproblemen sprechen Sie bitte vorher mit Ihrem Hausarzt über die Schmerzmittel und welche Einnahme bei Ihnen sinnvoll ist.
    Hier kann auch ein rascher Wechsel auf Opiate in Tabletten oder Pflasterform sinnvoll sein.

  • durch die Schon- und Fehlhaltung kann auch die gelenknahe Muskulatur und die Sehnenansätze schmerzhaft werden.
     
    Hier können Eigenmassage, Blackroll oder ggf. Massage durch den Partner schmerzlindernd wirken. Auch ein lokales Schmerzpflaster wie z.B. Versatis kann helfen die Beschwerden zu reduzieren (Eine Kassenzulassung und somit sichere Erstattung durch die Krankenkasse allerdings nur bei Herpes Zoster. Bitte bei Bedarf auch dies mit dem Hausarzt klären.)
Bei Fragen können Sie sich jederzeit weiter an uns wenden unter den folgenden Nummern bzw. Mail-Adresse:

08821 77-1248 oder 08821 77-1249 oder als E-mail über service@endogap.de

Bleiben Sie gesund und bis nach der Coronavirus-Krise.

Ihr endogap Team