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OP-Prävention

Zu Beginn der Arthrosetherapie stehen vielseitige konservative Maßnahmen, die dem Patienten helfen sollen, die Schonhaltung und Fehlbelastung des betroffenen Gelenkes zu reduzieren und somit den Schmerzzustand zu verbessern. Hierzu zählen neben einer ausgewogenen Ernährung, ggf. einer Gewichtsreduktion zur Entlastung der Gelenke vor allem eine gezielte Trainingstherapie.

Häufig sind muskuläre Dysbalancen und Verklebungen des Bindegewebes die Schmerzursache, die zu Bewegungseinschränkung und Fehlbelastung führen. Gezielte Übungen für Hüfte und Knie verbessern die Beweglichkeit und führen zu einer besseren Stabilisierung und Ausrichtung der Gelenkpartner. Regelmäßiges Ausdauertraining steigert die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems und trägt zudem zur Gewichtsreduktion bei. Keinesfalls sollten Sie sich schonen, da eine Inaktivität die Beweglichkeit weiter verschlechtert und den Kraftverfall fördert.

Mit diesen Maßnahmen kann eine OP deutlich hinausgezögert, teilweise sogar umgangen werden. Für ein zielgerichtetes Training bieten wir am Institut für Bewegungsanalyse und Sportmedizin eine umfassende Diagnostik mit verschiedenen Untersuchungsverfahren an. Anhand der Testergebnisse können gezielte, individuelle Therapie- und Trainingsempfehlungen zur OP-Prävention gegeben werden. Folgende Übungsbeispiele können präventiv helfen, Beschwerden mit funktionell bedingten Ursachen zu beheben:

Übungsprogramm Hüfte präventiv

Übungsprogramm Knie präventiv

Wenn die konservativen Therapiemaßnahmen jedoch keine spürbare Besserung bringen, der Leidensdruck zunimmt und die Lebensqualität weiter sinkt, ist ein künstlicher Gelenkersatz indiziert.
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