18 Punkte: Checkliste für Ihre Operation

ein
  • 1. Terminvereinbarung
    Vereinbarung eines Termins in unserer Sprechstunde auf Überweisung durch Ihren Orthopäden oder Chirurgen. Wichtig für gesetzlich Versicherte: Bitte Überweisungsschein und Versichertenkarte nicht vergessen!
  • 2. Diagnose
    Vorstellung in unserer Sprechstunde mit Untersuchung, unter Umständen Anfertigung neuer Röntgenaufnahmen, Diagnose, Besprechung der therapeutischen Möglichkeiten. Bitte bringen Sie aktuelle und eventuell vorhandene frühere Röntgenbilder sowie sonstige relevante Untersuchungsbefunde mit.
  • 3. Aufklärung
    Falls eine Operation nötig ist, Aufklärung über den Eingriff, Festlegung der Operationswoche, gegebenenfalls Terminvereinbarung mit der Eigenblutambulanz zur Vorbesprechung und Blutspende. Der überweisende Haus- oder Facharzt erhält einen Arztbrief!
  • 4. Eigenblutspende
    Vorstellung/Terminvereinbarung in der Eigenblutambulanz, meist am Tag der SprechstundenvVorstellung. Eigenblutspenden wie dort vereinbart. 
  • 5. Sanierung Infektherde
    Sanierung Infektherde, z. B. Zahnstatus, Behandlung von Gefäßleiden, Durchblutungsstörungen, Venensanierung vor Knieoperation
  • 6. Aufnahmetermin
    Anruf bei Ihnen durch unser Aufnahmecenter zur Festlegung des genauen Aufnahmetermins etwa eine Woche vor dem geplanten Operationstermin. Voruntersuchungen (Lungenröntgen, EKG, Labor) können nach Wunsch von Ihrem Hausarzt oder von uns vorgenommen werden. Bitte lassen Sie sich vorab von Ihrem Hausarzt oder Internisten auf Operationsfähigkeit untersuchen.
  • 7. Medikamente
    Sollten Sie blutverdünnende oder die Blutgerinnung beeinflussende Medikamente einnehmen (z.B. ASS, Aspirin, Colfarit, Marcumar etc.) müssen diese rechtzeitig vor dem operativen Eingriff abgesetzt werden. Bitte kontaktieren Sie Ihren Hausarzt oder uns, um den richtigen Zeitpunkt und die eventuell nötige Ersatzbehandlung zu wählen.
  • 8. Anreise
    Die Anreise ist in der Regel am Tag vor der Operation.

    Das sollten Sie zur Aufnahme mitbringen:
    + Ihre Gesundheitsunterlagen (z.B. Arztberichte, Medikamente)
    + Ihre Versichertenkarte
    + Einen stationären Einweisungsschein Ihres Hausarztes
    + Die Anschrift Ihrer Versicherung
    + Die Anschrift Ihres Hausarztes
    + Die Anschrift Ihres Orthopäden
    + Unterarmgehstützen, falls bereits vorhanden
  • 9. Aufnahme
    Ihr erster Weg im Klinikum führt zur Patientenaufnahme. Bitte halten Sie dort ihren Einweisungsschein und Ihre Versicherungskarte bereit. Danach gehen Sie in unser Aufnahmecenter, das sich unmittelbar vor den Ambulanzräumen der endogap befindet.
  • 10. Bringen Sie bitte mit ...
    Neben Ihren persönlichen Sachen empfehlen wir Ihnen Folgendes mitzubringen:
    + Morgenrock oder Bademantel
    + Nachtwäsche
    + Jogginganzug mit weitem Fußeinstieg
    + Feste, geschlossene Schuhe mit rutschfesten Gummisohlen, am besten Slipper (keine Schnürschuhe) und offene Schuhe (z. B. fürs Bad)
    + Bei orthopädischer Schuh- bzw. Einlagenversorgung mit Außen- oder Innenranderhöhung bitte Schuhe ohne Erhöhung bzw. Einlagen ohne Achskorrektur mitbringen (Anpassung erfolgt dann postoperativ auf die neue Situation)
    + Langer Schuhlöffel
    + Lange Greifzange (z. B. Grillzange)
    + Badekleidung
    + Sonstige Hilfsmittel, die Sie bereits benutzen (z.B. Gehhilfen)
    + Soweit möglich und erforderlich bringen Sie bitte Behälter für Zahnersatz,
    Kontaktlinsen etc. mit. 
  • 11. Operationsvorbereitung
    Die Operationsvorbereitung wird am Aufnahmetag durchgeführt. Falls sich keine Befunde ergeben, die der weiteren Abklärung bedürfen, findet die Operation in der Regel am darauf folgenden Tag statt.
  • 12. Aufenthalt
    Für gelenkersetzende Eingriffe sollten Sie mit einem stationären Aufenthalt von 7 - 10 Tagen sowie weiteren 21 Tagen in einer stationären Rehabilitationseinrichtung rechnen. Alternativ kann auch eine ambulante Rehabilitation durchgeführt werden. 
  • 13. Narkose
    Die Eingriffe können in Voll- oder Teilnarkose durchgeführt werden. Genaueres besprechen Sie am Aufnahmetag mit unserem Narkosearzt.
  • 14. Nach der Operation
    Nach Gelenkersatz-Operationen werden Sie in der Regel am Tag nach der Operation aufstehen und erste Gehversuche an Unterarmgehstützen machen. Diese Aktivitäten werden, unter langsam zunehmender Belastung in den darauf folgenden Wochen (je nach Implantattyp) gesteigert. Sie werden etwa drei bis sechs Wochen nach Ihrer Operation wieder ohne Gehstützen auskommen.
  • 15. Nachbehandlung
    Ihre Anschlussheilbehandlung wird bereits im Vorfeld des Krankenhausaufenthaltes durch unseren Sozialdienst geplant, denn eine richtige Nachbehandlung ist ebenso wichtig wie die Operation. Dazu steht eine Reihe von Häusern zur Verfügung. Unter anderem werden werden wir Ihnen die Klinik Dr. Beger in Garmisch-Partenkirchen empfehlen, da die Nachbehandlung dort strikt nach unseren Wünschen durchgeführt wird und wir Sie mehrmals pro Woche besuchen können.
  • 16. Krankengymnastische Betreuung
    Nach Beendigung Ihres stationären Klinik- und Rehabilitationsaufenthalts benötigen Sie in den meisten Fällen noch weiteres Training, um Ihr neues Gelenk sicher und schmerzfrei belasten zu können. Hier ist häufig ein (Wieder-)Aufbau der durch Schonhaltung und Arthrose geschwächten gelenkstabilisierenden Muskulatur mit Verbesserung der Koordination, Kraft und Dehnfähigkeit nötig. Dies können Sie alleine erreichen, jedoch kann bei anhaltenden Problemen, Schmerzen oder Unsicherheit auch die Hilfe von Krankengymnasten und / oder Sportwissenschaftlern notwendig werden. Für eine dauerhafte Verbesserung der Lebensqualität kann auch der regelmäßige Besuch eines Reha-Sportkurses sinnvoll sein.
  • 17. Arbeitsunfähigkeitsschein
    Nach der Operation sollten Sie mit einer Arbeitsunfähigkeit von ca. drei Monaten rechnen.
  • 18. Weitere Kontrollen
    Etwa ein Jahr nach dem gelenkersetzenden Eingriff findet eine ambulante Kontrolle in unserer Sprechstunde statt. Weitere Kontrollen sind danach im Abstand von jeweils fünf Jahren sinnvoll. Die regelmäßige Überwachung durch Ihren Orthopäden oder Operateur dient der möglichst langen, beschwerdefreien Erhaltung Ihres Gelenks. Er kann eventuelle Veränderungen bereits im Anfangsstadium erkennen und gegebenenfalls behandeln.